DBU-Besuch im Polder
16. Juli 2025
DBU-Generalsekretär Alexander Bonde informierte sich jetzt bei einem Besuch beim Tidepolder Coldemüntje über den Masterplan Ems und seine Projekte. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt hatte zwei Projekte der Naturschutzverbände im Zusammenhang mit dem Masterplan Ems gefördert.
Förderer besichtigen Ergebnis
Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) zu Besuch in Coldemüntje _ Projekte der Umweltverbände unterstützt
Die Geschichte des Masterplans Ems hat schon vor der Vertragsunterzeichnung 2015 begonnen. Auf vielen Ebenen wurden Pläne und Maßnahmen entwickelt, mit denen die Ems ökologisch in einen besseren Zustand gebracht werden könnten. So entstand staatlicherseits etwa der Integrierte Bewirtschaftungsplan Ems (IBP) als fachübergreifendes gemeinsames Planwerk Niedersachsens und der Niederlande in enger Kooperation mit der Bundeswasserstraßenverwaltung.
Die Umweltverbände BUND, NABU und WWF entwarfen von 2010 bis 2014 ein „praxis- und umsetzungsnahes Konzept zur Renaturierung der Unterems als Impuls für die nachhaltige Entwicklung der Region“ und brachten die Ergebnisse als Vertragspartner des Masterplan Ems in die Verhandlungen über Ziele und Maßnahmen ein. Später unterstützten die Umweltverbände den Masterplan Ems mit dem Projekt „Ems 21“ mit Workshops zur Einbindung der Region, Schulprojekten und Forschungen zu den Ökosystemdienstleistungen der Ems.
Beide Projekte wurden von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) finanziell gefördert. Was daraus konkret geworden ist – das sah sich DBU-Generalsekretär Alexander Bonde jetzt gemeinsam mit Mitarbeitern und Vertretern des WWF an der Ems an und schaute sich vor allem im Tidepolder Coldemüntje um. Die Idee der Tidepolder, ästuartypische Lebensräume an der Ems wieder herzustellen, stammte auch aus dem ersten Projekt der Umweltverbände, und wurde im Masterplan Ems verankert. In zweieinhalbjähriger Bauzeit entstand der Polder in Westoverledingen und läuft inzwischen im Testbetrieb. Geplant, gebaut und unterhalten wurde und wird er vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN). Die Gäste wurden von Felix Närmann, Mitarbeiter der Naturschutzstation Ems des NLWKN, und Thorsten Kuchta, Sprecher der Geschäftsstelle Masterplan Ems beim Amt für Regionale Landesentwicklung Weser-Ems, über das Gelände geführt.
Sie zeigten sich beeindruckt von der schon kurz nach Fertigstellung reichhaltigen Vogelwelt im Polder und lobten, dass der Masterplan Ems 2050 alle Beteiligten an Bord geholt habe, um die ökologische Situation der Ems zu verbessern.
Die Pressemitteilung der DBU zu dem Termin finden Sie hier.











